kulturMONTAG

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Mo, 09.02.2026 | 22:30 - 23:30

Kultur (A 2026)

"Heulen hilft uns auch nicht weiter": "Die Tagespresse"-Satiriker Fritz Jergitsch mit neuem Buch und konstruktiven Blick auf unsere Krisen Man kennt Fritz Jergitsch als Gründer und Mastermind der Satire-Nachrichtenseite "Die Tagespresse". In seinem Buch "Heulen hilft uns auch nicht weiter" legt er es weit weniger satirisch an. Stattdessen sucht er nach konstruktiven Lösungen für die politischen Krisen der Gegenwart: gesellschaftliche Spaltung, politische Wut und die Sorge vor Wohlstandsverlust. Auch analysiert Jergitsch, wie soziale Medien den Populismus immer weiter befeuern und demokratische Parteien alt aussehen lassen. Unter dem Motto "Verstehen statt verzweifeln" skizziert er einen neuen Liberalismus für das 21. Jahrhundert und tritt in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung für eine Erneuerung unserer Demokratie ein. Neue, digitale Möglichkeiten sollten dabei nicht für Spaltung sorgen, sondern für faire Mitbestimmung und eine gerechte Teilhabe am Fortschritt. Fritz Jergitsch ist live zu Gast im Studio. Zukunft Erinnern – Ein Holocaust-Museum für Österreich? Die österreichische Bundesregierung hat eine Machbarkeitsstudie für ein Holocaust-Museum als Sammlungs-, Bildungs-, Forschungs– und Gedenkort bei nationalen wie internationalen Expertinnen und Experten in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse im Mai präsentiert werden sollen. An Erinnerungsstätten und Wissensvermittlung über den auf völlige Auslöschung ausgerichteten Mord an Jüdinnen und Juden sowie an Roma und Sinti mangelt es hierzulande nicht, auch wenn sich Österreich mit der Aufarbeitung seine NS-Vergangenheit jahrzehntelang schwer getan hatte. Doch ein zentrales Holocaust-Museum, in dem der Fokus einerseits auf der Bewahrung der Geschichten der Opfer liegt, andererseits auch die Tätergeschichte einen wichtigen Platz einnehmen soll, gibt es bis dato noch nicht. Für die ÖVP ist dieses ein Herzensprojekt. Abgesehen von nationalen Stakeholdern wolle man sich über die Botschaften anschauen, wie andere Länder zentrale Orte des Erinnerns geschaffen haben. Ob sich die Republik ein solches Museum wird leisten können, steht ob des angespannten Budgets freilich noch in den Sternen. Wie könnte eine zeitgemäße Erinnerungskultur aussehen? Was sagen Fachleute über das Projekt und die neue Strategie der Bundesregierung, um den steigenden Antisemitismus in den Griff zu bekommen? Der kulturMontag" hat nachgeforscht. Europas Kulturhauptstadt Oulu – Kultur am nördlichen Rand Europas Neben Trenčin in der Slowakei ist das westfinnische Oulu heuer Europäische Kulturhauptstadt. Die nördlichste Großstadt Europas und fünfgrößte Stadt Finnlands gilt als Tor zur arktischen Natur. Unter dem Motto "Kultureller Klimawandel" will man als Kulturhauptstadt neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit und Gemeinschaft eröffnen und durch arktische Kunst, Kultur und Gemeinschaft einen positiven sozialen und ökologischen Wandel anstoßen. Mit mehr als 600 Veranstaltungen, darunter eine Samen-Oper und Konzerte auf Eis-Instrumenten, präsentiert sich Oulu zwischen Tradition und Moderne-

Thema
  • "Heulen hilft uns auch nicht weiter": "Die Tagespresse"-Satiriker Fritz Jergitsch mit neuem Buch und konstruktiven Blick auf unsere Krisen.
  • Zukunft Erinnern – Ein Holocaust-Museum für Österreich?.
  • Europas Kulturhauptstadt Oulu – Kultur am nördlichen Rand Europas.
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