Die Höhle der Löwen
Anne und Stefan Lemcke als Gastlöwen
Verschiedenes (D 2026)
Sie sind zurück! 2016 waren sie mit ihren Gewürzen als Gründerpaar in der Höhle erfolgreich, 2021 wechselten sie erstmals als Gastlöwen die Seite. Anne und Stefan Lemcke von Ankerkraut nehmen in der dritten Folge erneut auf dem Investorenstuhl Platz – heiß auf die besten Deals! Neben Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen freuen sie sich auf herausragende Gründer und innovative Ideen. Klemab aus Leipzig Vick de Froz Jorge Manuel (32) Angebot: 50.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Chaos in der Höhle: Noch bevor die Löwen Platz genommen haben, klebt plötzlich alles. Wände, Boden und sogar die Löwensessel – nichts bleibt verschont. Verantwortlich für die ungewöhnliche Aktion ist Produktdesigner Vick Manuel, der mit seinem selbst entwickelten Klemab – dem Klebe-Maßband – nicht nur auffallen, sondern auch einen Rekord brechen will. Denn der Gründer kündigt selbstbewusst an, heute Geschichte zu schreiben: Er will den Rekord für den schnellsten Pitch knacken. Und tatsächlich: In gerade einmal 47 Sekunden erklärt er sein Produkt – klar, präzise, auf den Punkt. Die Löwen sind überrascht. Die Idee hinter Klemab ist ebenso simpel wie effektiv: aufkleben, Maß nehmen, markieren, zuschneiden – und rückstandslos entfernen. Kein umständliches Hantieren mit Zollstock oder klassischem Maßband. Gedacht für Handwerker, Heimwerker und den Alltag. Das Besondere: Die Skala ermöglicht ein theoretisch unbegrenztes Messen – bei einer Genauigkeit, die laut Gründer sogar über der eines Zollstocks liegt. "Ich wollte ein Tool entwickeln, das die Arbeit wirklich erleichtert. Schnell, präzise und ohne Umdenken", erklärt der 32-Jährige. Um das Produkt in möglichst viele Haushalte zu bringen, fordert Manuel 50.000 Euro für 20 Prozent der Anteile. Wild&Water aus Berlin Madlen Baetzgen (46) und Christina Schwörbel (51) Angebot: 150.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Madlen Baetzgen (46) und Christina Schwörbel (51) kennen sich seit über 20 Jahren und haben gemeinsam in der Marketingabteilung eines der weltweit größten Getränkekonzerne gearbeitet. Mit Wild&Water wollen die beiden Marketingexpertinnen die Getränkeindustrie verändern – und gleichzeitig die Umwelt entlasten. Die Idee ist einfach, aber genial: Naturreine Tee-Extrakte, die mit Wasser gemischt werden, verwandeln jedes Glas in erfrischende Drinks – zucker- und kalorienarm, ohne künstliche Zusätze oder Plastikflaschen. Vier Sorten sind bisher erhältlich: von erfrischendem Mate über ausgewogene Kräuterkombinationen bis hin zu fruchtigen Berry-Mischungen, die sich nach Belieben zu kräftigem Eistee oder einfach Wasser mit Geschmack mischen lassen. Eine Flasche Wild&Water ergibt bis zu zehn Liter fertiges Getränk und spart so bis zu 20 Plastikflaschen. "Wir haben die beste Quelle direkt zu Hause – Leitungswasser – und wollen, dass mehr Menschen sie nutzen, statt Unmengen an Plastikmüll zu produzieren", erklären die Gründerinnen. Für den Ausbau ihres Geschäfts suchen sie 150.000 Euro für zehn Prozent ihrer Anteile – das Kapital soll helfen, das Produkt in den Büros und Betriebe zu bringen und die Reichweite zu erhöhen. Ob Madlen und Christina einen Löwen von ihrem umweltfreundlichen Ansatz überzeugen können? pool.down aus Köln Aurel Hampl (26) und Nicolai Trittmann (26) Angebot: 200.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Aurel Hampl (26) und Nicolai Trittmann (26) machen Eisbaden für alle zugänglich – und das direkt in der heimischen Badewanne. Mit pool.down, dem ersten smarten Kühlgerät für die Badewanne, lässt sich das Wasser auf echte Eisbad-Temperaturen von rund drei Grad bringen – gesteuert per App, mit Timer und Herzfrequenz-Überwachung. So wird Kältetherapie komfortabel, sicher und messbar, ohne sperrige Eistonnen oder teure Outdoor-Lösungen. Das Gründerteam erklärt: "Eisbaden kann Stress reduzieren, die Durchblutung fördern und das Immunsystem stärken. Mit pool.down kann jeder zu Hause davon profitieren – platzsparend, schnell und smart." Um sich selbst ein Bild von dem Produkt zu machen, springt Gastlöwin Anne Lemcke kurzerhand ins Eisbad und zeigt echten Mut. Nach mehreren Sekunden im Wasser strahlt sie: "Es ist gar nicht so kalt, ich kann hier noch ein bisschen drin sitzen bleiben." Doch wird auch der Deal von 200.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile überzeugen? supernutural aus München Amelie (42) und Timo (44) Sperber Angebot: 500.000 Euro für 6,25 Prozent der Firmenanteile Amelie (42) und Timo (44) Sperber haben vor zehn Jahren – inspiriert von einer Erdnussmaschine in Kalifornien – ihre Jobs gekündigt und mit supernutural eine Food-Tech-Innovation aufgebaut. Ihr Prinzip: Ganze Nüsse kommen oben hinein, unten entsteht 100 Prozent frische Nusscreme – ohne Zusatzstoffe, ohne Zuckerzusatz, ohne Konservierung. Der Clou: Frisch vermahlene Nüsse liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, pflanzliche Proteine, Vitamine und Mineralstoffe in besonders gut verfügbarer Form. Durch die feine Vermahlung kann der Körper die Nährstoffe besser aufnehmen als bei ganzen Nüssen. Die gesunden Fette sorgen für langanhaltende Energie ohne starken Blutzuckeranstieg – ein Pluspunkt, der auch Profisportler überzeugt. Gestartet ist das Paar mit einer großen Profi-Maschine für Hotellerie, Unternehmen und Profisport. Heute steht supernutural in 40 Ländern, beliefert Hotels, Unternehmen und Spitzenathleten – darunter internationale Top-Clubs wie der FC Liverpool sowie mehrere Olympia-Teams. Insgesamt wurden bereits über fünf Millionen Euro Umsatz erzielt. Nun folgt der nächste Schritt: der "Nutbooster" für zuhause. Das kompakte Gerät verwandelt Mandeln, Haselnüsse oder Erdnüsse innerhalb von Sekunden in streichzarte Creme. Ihr Ziel: aus der etablierten B2B-Erfolgsgeschichte eine starke Endverbrauchermarke machen. Die Food-Experten Anne und Stefan Lemcke sind hungrig auf einen Deal und erkennen schnell, was Investment-Potenzial hat und was nicht. Nach einem Happen ist klar, die Gastlöwen sind begeistert! Doch nicht nur sie bekommen Appetit auf mehr. Werden die Löwen auf das Angebot von 6,25 Prozent Firmenanteile für 500.000 Euro eingehen? BackDani aus A-Völs Daniel Kappacher (51) Angebot: 80.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Daniel Kappacher (51, Physiotherapeut, Osteopath und Wirbelsäulenspezialist mit eigenem Therapiezentrum nahe Innsbruck) will ein Volksleiden bekämpfen: 80 Prozent der Deutschen leiden unter Rückenproblemen. Seine Lösung: BackDani, ein einfaches, aber gezielt entwickeltes Trainingsgerät zur Aktivierung der tiefen Rückenmuskulatur. Der Clou: Ein elastischer Stab mit speziellem Mittelteil sorgt durch kontrollierte Rotationsbewegungen für die gezielte Ansprache der Tiefenmuskulatur entlang der Wirbelsäule. "Die kleinen Muskeln stabilisieren Wirbel für Wirbel. Wenn sie nicht richtig arbeiten, schlägt die Wirbelsäule Alarm", erklärt Daniel Kappacher. Bereits nach wenigen Tagen Training verspüre man mehr Beweglichkeit, Stabilität und Entspannung. Unterstützt wird er von seinen drei Töchtern Nina, Franca und Kira, die Logo, Social Media und sogar die Produktion mitgestalten. "Ihr seid ja der Wahnsinn", staunen die Löwen. Bereits sechs Wochen nach Markteinführung hat sich der BackDani sehr erfolgreich entwickelt: Rund 400 Stück wurden verkauft – ausschließlich direkt an Patienten in der Praxis. "Das Produkt könnte wirklich was ganz Großes werden", ist sich der Gründer sicher. Sehen die Löwen das auch so?
- "pool.down".
- "supernutural".

