Westart
Kultur (D 2026)
Müll und mehr: Westart zu Besuch im Dortmunder U Was passiert mit dem Müll einer globalisierten Konsumgesellschaft – und wer trägt die Folgen? Die Schau "Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls" im Museum Ostwall widmet sich den weltweiten Routen von Abfall und ihren sozialen, ökologischen und politischen Auswirkungen. Gezeigt werden rund 50 internationale Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter zwei eigens für die Ausstellung entwickelte Auftragsarbeiten. Das Museum Ostwall ist aber nicht die einzige Institution im Dortmunder U. Die ehemalige Brauerei wurde zum Kultur- und Kreativzentrum umgebaut und bildet über die sieben Etagen eine Schnittstelle für Kunst, Bildung, Forschung und Unterhaltung sowie für analoge und digitale Kreativität. So ermöglicht das Dortmunder U eine zeitgemäße Beschäftigung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen und ist ein weithin sichtbares Zeichen für gelungenen Strukturwandel. Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni erkundet das Dortmunder U, die unterschiedlichen Institutionen darin und blickt von der Dachterrasse über Dortmund. In "Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls" erfährt sie, wie kreativ Künstler*innen sich mit dem Thema auseinandersetzen – und blickt nachdenklich auf unseren Konsum. Der Chronist des Ruhrgebiets: Adolf Winkelmann wird 80 Die "fliegenden Bilder" am Dortmunder U – sie stammen von ihm: Adolf Winkelmann. Zum Kulturhauptstadtjahr 2010 hat er die wechselnden Filmaufnahmen rund um das Dach der ehemaligen Brauerei entwickelt. Sie laufen noch immer, mehr als 200 sind es inzwischen. Seit über 60 Jahren dreht Adolf Winkelmann Filme, zunächst Experimentalfilme, später Spielfilme in denen er das Ruhrgebiet als Schauplatz etablierte. Mit trockenem Humor und viel Liebe schuf er ein Portrait der Region in der er fast sein ganzes Leben verbrachte. Am 10. April 2026 wird der Filmemacher Adolf Winkelmann 80. Geburtstag und Bühnenjubiläum: Der Musiker Wolfgang Niedecken SEX WORK: Ausstellung über die Kulturgeschichte der Sexarbeit in Bonn Dirnen, Kurtisanen und Nackttänzerinnen spielten in der bildenden Kunst lange Zeit vorrangig eine Rolle als Motiv, wurden allenfalls als Musen wahrgenommen. Die Ausstellung SEX WORK in der Bonner Bundeskunsthalle unternimmt einen Perspektivwechsel und erzählt die Kulturgeschichte der Sexarbeit gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter:innen, orientiert an einem zentralen Prinzip: Nichts über uns ohne uns. Die Schau zeigt, dass Sexarbeiter:innen auch eine schöpferische, künstlerische Rolle einnehmen, ermöglicht historische und aktuelle Einblicke und lädt so dazu ein, neue Perspektiven auf ein von Vorurteilen und Tabus geprägtes Thema zu gewinnen. "Toxische Männer": Uraufführung des neuen Stücks von Konstantin Küspert in Münster Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen! Dies hat die Künstliche Intelligenz KIM festgestellt, die in der Zukunft die Welt regiert. Deshalb trennt sie die Bevölkerung auf, Männer und Frauen leben fortan getrennt voneinander. Kinder werden durch künstliche Befruchtung gezeugt, alle haben einen Job, Geld existiert nicht mehr, die Menschen sind healthy und happy. Bis sich Widerstand regt: Eine Frau und ein Mann schaffen eine geheime Verbindung über den Atlantik und schmieden einen Plan, um KIM abzuschalten. Mit "Toxische Männer" hat der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Konstantin Küspert eine Science-Fiction-Komödie geschrieben, die nach der Rolle von Technologie in totalitären Machtstrukturen fragt und Freiheit gegen vermeintliche Sicherheit abwägt. Regisseurin Cilli Drexel inszeniert die Uraufführung für das Theater Münster.
- Müll und mehr: Westart zu Besuch im Dortmunder U.
- Der Chronist des Ruhrgebiets: Adolf Winkelmann wird 80.
- Geburtstag und Bühnenjubiläum: Der Musiker Wolfgang Niedecken.
- SEX WORK: Ausstellung über die Kulturgeschichte der Sexarbeit in Bonn.
- "Toxische Männer": Uraufführung des neuen Stücks von Konstantin Küspert in Münster.
Wiederholung
So, 29.03.2026 | 07:15 - 07:45Nächste Folgen
Di, 24.03.2026 | 01:20 - 01:50