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Nordtour

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Sa, 02.05.2026 | 18:00 - 18:45

Tourismus (D 2026)

Reporter unterwegs: Schlangenfarm Schladen vor den Kulissen Die Schlangenfarm in Schladen ist ein faszinierender Ort für mutige Besucher: Rund 600 giftige Schlangen, haarige Spinnen, Echsen und Schildkröten warten dort auf Entdeckung. Wer sich traut, kann sogar eine Schlange anfassen oder auf den Arm nehmen. Die Farm nimmt oft beschlagnahmte Tiere auf, die nicht artgerecht oder illegal gehalten wurden, und vermittelt sie weiter. Zudem nutzt die Feuerwehr die Einrichtung, um im Umgang mit Reptilien zu trainieren. So sind Einsatzkräfte bestens vorbereitet, falls sie einmal mit gefährlichen Tieren wie Giftschlangen konfrontiert werden. Tratsch zwischen den Kontoren! Die Kaffeeschwestern in der Speicherstadt Die legendären Hamburger Kaffeeschwestern entführen Besucher auf eine unterhaltsame Reise durch die Speicherstadt. Hedi, Minna, Frieda und Martha treten im historischen Kostüm auf und erzählen die Familiensaga von 1900 aus persönlicher Sicht. Beim rund 90-minütigen Rundgang erleben die Gäste Tratsch und Tragödien zwischen Kaffee und Kontoren. Hamburg-Expertin Patty Witzigmann hat das Skript selbst geschrieben und sorgfältig recherchiert. Mit ihrer Theatererfahrung wird die Führung zu einem besonderen Erlebnis. Ein spannender Einblick in die Geschichte der Speicherstadt. Meisterwerk statt Massenware Das Kaffeehaus Röntgen in Kühlungsborn wirbt mit Meisterwerken statt Massenware. Fiona Sophia Döller, 23 Jahre jung, strebt danach, eine der Besten des Konditorhandwerks zu werden. 2025 sicherte sie sich als Auszubildende Bronze bei den Deutschen Meisterschaften der Konditoren. Neben ihrer Arbeit in der Konditorei in Steffenshagen bereitet sie sich aktuell auf ihre Meisterprüfung vor. Nach einem Strandspaziergang schaut sie gern in eines der Kaffeehäuser der Kette, um zu sehen, wie ihre Törtchen bei den Gästen ankommen. Ein Beispiel für junge Menschen, die handwerkliche Berufe in Mecklenburg-Vorpommern wieder attraktiv finden. Weltkunst im Wald (Wentorf) Am Sonntag, den 3. Mai 2026, wird im Woods Art Institute (WAI) in Wentorf die Ausstellung "What Paradise!?" eröffnet. Gezeigt werden Werke des Berliner Gastkünstlers Dimitris Tzamouranis, die im Dialog mit der Sammlung des Sammlers Rik Reinking stehen. Die Ausstellung umfasst Malerei und Installationen, die aus verschiedenen Sammlungen zusammengeführt wurden. Das WAI befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude und umfasst zudem einen Skulpturenpark. Natur in der Hafencity Zwischen Elbe und Asphalt gibt es in der Hamburger Hafencity mehr Natur zu entdecken, als viele vermuten. Die Loki Schmidt Stiftung hat dort einen interaktiven Naturraum eröffnet, der von Mittwoch bis Sonntag besucht werden kann. Die Stadtnatur-Experten Marlitt Quistorf und Frederik Landwehr bieten Führungen an und zeigen die Vielfalt von Flora und Fauna im maritimen Viertel. Trotz dichter Bebauung gibt es hier wilde Auenlandschaften und geplante Grünflächen wie Obstbaumwiesen. Erlebbare Natur in der Stadt. Das Kochkarussell der Küstenladies Lauter Frauen, lecker Essen und natürlich jede Menge Spaß: Die Küstenladies aus Schleswig-Holstein, ein Verein mit über 200 Frauen, treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Events. Kürzlich starteten sie das "Nicht perfekte Dinner": Fünf Gruppen kochen gleichzeitig an fünf verschiedenen Orten, darunter die Ostseebäder Scharbeutz, Timmendorfer Strand und Niendorf. Neben norddeutschen Klassikern stehen auch Rezepte aus Schottland bis Bayern auf dem Plan. Der Fokus liegt auf Spaß und Gemeinschaft unter dem Motto "Gemeinsam stark". Skulpturen für den Bärenwald Müritz Holzkünstler Sven Magnus erschafft für den Bärenwald Müritz in Stuer sein bisher größtes Projekt: acht Eichenholz-Bären, darunter alle Bärenarten der Welt. Sieben Figuren sind Reliefs, die größte Herausforderung ist eine 2,40 Meter große und 300 Kilo schwere Braunbären-Vollplastik. Kurz vor Fertigstellung wird Magnus beim Verladen, Transport und der aufwendigen Installation mit speziell vorbereiteten Fundamenten im Bärenwald begleitet. Ebergötzen: Wie geht das perfekte Sauerteigbrot? Ein Besuch im Brotmuseum Im Europäischen Brotmuseum in Niedersachsen können Besucher selbst Sauerteigbrot backen und dabei den aktuellen Backtrend erleben. Neben einer Ausstellung zur Geschichte des Brotes bietet das Museum saisonal verschiedene Brotbackkurse an – ideal für alle, die wissen wollen, worauf es beim Sauerteigbrot ankommt, und praktische Tipps suchen.

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