Land unter Druck – 50 Stimmen aus dem Volk
Politik (D 2026)
Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ist das Land unter Druck, die Bevölkerung verunsichert, die Stimmung vielerorts mies. Wo entsteht der Frust? Was muss sich ändern? Können die Landtagswahlen zu einem Wendepunkt für die Demokratie werden? Mit einem mobilen Studio sind Jan. N. Lorenzen, Emma Mack und David Holland durch den Osten Deutschlands gezogen und haben mit 50 Menschen gesprochen – darunter Prominente wie Franziska van Almsick, Claus Weselsky und Martin Brambach, aber auch Bürgermeisterinnen und Landräte, Unternehmer und Bauern, Schulleiterinnen und Klinikchefs, Engagierte in Bürgerinitiativen und einfache Wähler. So kommen u.a. zu Wort: Ariane Berger, Hauptgeschäftsführerin des Landkreistages Sachsen-Anhalt, Sören Benn, ehemaliger Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow, Mandy Schumacher, Bürgermeisterin von Gardelegen, Jörg Neumann, Bürgermeister von Dabel, Dirk Neubauer, ehemaliger Landrat von Mittelsachsen. Sie alle äußern sich zur aktuellen politischen Situation. Sie erzählen von ihren Erfahrungen mit Ämtern und Behörden mit überbordender Bürokratie, mangelnder Transparenz bei politischen Entscheidungen, unklaren Strukturen und sich überschneidenden Zuständigkeiten. Alle engagieren sich, setzen sich ein – für ihre Kommune, ihren Ort, ihre Gemeinde. Doch ihr Engagement wird oft ausgebremst, zum Teil sogar unmöglich gemacht. Doch es gibt Hoffnung. Einige Lösungsansätze liegen auf der Hand: mehr Transparenz und Kommunikation zwischen Politik, Verwaltung und den Menschen vor Ort, Bürgerbeteiligungen stärken, überbordende Bürokratie abbauen. Was wir brauchen, so fordern es viele der für diesen Film interviewten Personen, ist eine neue Kultur des Vertrauens, eine Rückverlagerung von Entscheidungen auf die Kommune als Herzkammer der Demokratie.



